Blas & Barten

Cetacea · rund 90 Arten · alle Ozeane

Die Größten, die je gelebt haben.

Wale stammen von Landtieren ab, atmen Luft wie wir und säugen ihre Jungen – und doch beherrschen sie die Ozeane wie keine andere Tiergruppe. Hier stehen die erstaunlichsten Fakten über Wale. Und am Rand ein paar, über die man schmunzeln muss.

Blauwal, Länge
30 m
Tauchrekord
2.992 m
Jahre, Grönlandwal
200+
Ein Buckelwal springt fast vollständig aus dem Wasser, die langen Brustflossen weit ausgebreitet
Ein Buckelwal springt vor Cabo San Lucas, Mexiko, aus dem Wasser – rund 30 Tonnen in der Luft. Foto: Juan Cruzado Cortés · CC BY 4.0
Wale im maßstabsgetreuen Größenvergleich Blauwal bis 30 Meter, Pottwal bis 18 Meter, Buckelwal bis 16 Meter, zum Vergleich ein Linienbus mit 12 Metern, Orca bis 9 Meter, Schweinswal 1,8 Meter und ein Mensch mit 1,8 Metern.
Maximale Körperlängen, maßstabsgetreu. Grau: Linienbus (12 m) und Mensch (1,8 m) zum Vergleich. ← zum Vergleichen seitlich wischen →

Arten

Sechs Wale im Porträt

Wale teilen sich in zwei große Gruppen. Bartenwale wie Blau- und Buckelwal filtern mit Hornplatten winzige Beute aus dem Wasser. Zahnwale – zu ihnen gehören auch alle Delfine – jagen mit Zähnen und orten ihre Beute per Echo.

Ein Blauwal von oben, lang gestreckt knapp unter der Wasseroberfläche

Bartenwal

Blauwal

Balaenoptera musculus

Länge
bis 30 m
Gewicht
bis ca. 150 t

Das größte bekannte Tier, das je gelebt hat. Schon ein neugeborenes Kalb ist rund sieben Meter lang und nimmt anfangs täglich etwa 90 Kilogramm zu.

stark gefährdetFoto: NOAA · gemeinfrei
Die Schwanzflosse eines abtauchenden Buckelwals ragt aus dem Meer

Bartenwal

Buckelwal

Megaptera novaeangliae

Länge
bis 16 m
Gewicht
bis ca. 30 t

Hat die längsten Brustflossen aller Wale – bis zu fünf Meter, rund ein Drittel der Körperlänge. Daher der Name Megaptera: „große Flügel“.

nicht gefährdetFoto: Giles Laurent · CC BY-SA 4.0
Eine Pottwal-Mutter und ihr Kalb schwimmen hintereinander im tiefblauen Wasser

Zahnwal

Pottwal

Physeter macrocephalus

Länge
bis 18 m (Männchen)
Gewicht
bis ca. 50 t

Der größte Zahnwal besitzt das schwerste Gehirn im ganzen Tierreich – rund acht Kilogramm. Er jagt Kalmare in mehr als 1.000 Metern Tiefe.

gefährdetFoto: Gabriel Barathieu · CC BY-SA 2.0
Zwei Orcas springen gleichzeitig aus dem Wasser

Zahnwal

Orca

Orcinus orca

Länge
bis 9 m
Gewicht
bis ca. 6 t

Eigentlich der größte Delfin. Jede Orca-Gruppe hat eigene Jagdtechniken und einen eigenen Ruf-„Dialekt“, den die Jungen von den Älteren lernen.

Daten unzureichendFoto: Robert Pitman, NOAA · gemeinfrei
Ein Narwal mit langem Stoßzahn schwimmt an der Wasseroberfläche, von oben fotografiert

Zahnwal

Narwal

Monodon monoceros

Länge
4–5,5 m (ohne Zahn)
Gewicht
bis ca. 1,6 t

Der „Stoßzahn“ ist ein spiralig gewachsener Zahn aus dem Oberkiefer, bis zu drei Meter lang. Meist tragen ihn nur die Männchen.

nicht gefährdetFoto: Pressedienst Gazprom Neft · CC BY-SA 4.0
Ein Schweinswal schwimmt im grünlichen Wasser direkt auf die Kamera zu

Zahnwal

Schweinswal

Phocoena phocoena

Länge
bis 1,8 m
Gewicht
bis ca. 70 kg

Der einzige Wal, der in den deutschen Gewässern von Nord- und Ostsee heimisch ist. In der zentralen Ostsee sind nur noch rund 500 Tiere übrig.

Ostsee: vom Aussterben bedrohtFoto: Ecomare/Salko de Wolf · CC BY-SA 4.0

Körper

Säugetiere mit Flosse

Wale sehen aus wie Fische, sind aber durch und durch Säugetiere: Sie atmen Luft, sind warmblütig und säugen ihre Jungen. Ihr Körper erzählt noch heute von ihren Vorfahren an Land.

Bestimmen

Welcher Wal bläst da?

Der „Blas“ ist keine Wasserfontäne, sondern warme Atemluft, die über dem kühleren Meer kondensiert – vermischt mit etwas Schleim und Meerwasser. Walbeobachter erkennen die Art oft schon an seiner Form. Tippe auf einen Blas.

Eine hohe, weiße Atemwolke steigt über dem Rücken eines Blauwals aus dem Meer
Blas eines Blauwals im Arktischen Ozean. Foto: AWeith · CC BY-SA 4.0

BlauwalSenkrechte Säule, bis 9 m

Eine schmale, senkrechte Säule, bis zu neun Meter hoch – so hoch wie ein dreistöckiges Haus. Bei ruhigem Wetter ist sie kilometerweit zu sehen.

Atmung · bis 90 %

Ein Atemzug in Sekunden

Wale atmen durch ein Blasloch oben auf dem Kopf – Bartenwale haben zwei, Zahnwale eines. Mit einem einzigen Atemzug tauschen sie bis zu 90 Prozent der Luft in ihrer Lunge aus; Menschen schaffen in Ruhe nur einen kleinen Bruchteil davon.

Schwanzflosse

Auf und ab statt hin und her

Fische schlagen ihre senkrechte Schwanzflosse seitlich. Wale haben eine waagerechte Fluke und schwimmen mit Auf-und-ab-Bewegungen – ein Erbe ihrer Vorfahren, die an Land liefen und dabei die Wirbelsäule auf und ab bogen.

Vorfahren · rund 50 Mio. Jahre

Verwandt mit dem Flusspferd

Vor rund 50 Millionen Jahren lebten die Vorfahren der Wale als vierbeinige Landtiere an Flussufern. Ihre nächsten heute lebenden Verwandten sind die Flusspferde.

Flossen

Eine Hand in der Flosse

Im Inneren der Brustflossen stecken Oberarm, Unterarm und Fingerknochen – dieselben Knochen wie in unserer Hand. Und tief im Körper tragen viele Wale noch winzige Reste eines Beckens.

Blubber · bis 50 cm

Ein Mantel aus Speck

Statt Fell wärmt eine dicke Speckschicht, der Blubber. Beim Grönlandwal ist sie bis zu einem halben Meter dick. Sie isoliert, speichert Energie für lange Fastenzeiten und hilft beim Auftrieb.

Schlaf

Mit einer Gehirnhälfte schlafen

Weil Wale bewusst atmen müssen, können sie nicht einfach tief schlafen. Delfine lassen immer nur eine Gehirnhälfte ruhen; die andere bleibt wach und sorgt dafür, dass sie rechtzeitig zum Luftholen auftauchen.

Tiefe & Klang

Sehen mit den Ohren

In der Tiefe ist es dunkel, Licht reicht nur ein paar hundert Meter weit. Wale verlassen sich deshalb auf ihr Gehör – und auf Stimmen, die ganze Ozeane durchqueren.

Tauchtiefen im Vergleich

Fast drei Kilometer tief

Cuvier-Schnabelwal2.992 m
Pottwalüber 2.000 m
Kaiserpinguin564 m
Mensch, Freitauch-Rekord214 m
Sporttaucher40 m
0 m1.0002.0003.000 m

Rekordwerte aus Messungen mit Sendern. Grau: Vergleichswerte außerhalb der Wale.

Tauchrekord · 2.992 m · 222 min

Tiefer und länger als jedes Säugetier

Der Cuvier-Schnabelwal hält beide Rekorde: Ein Tier tauchte fast drei Kilometer tief, ein anderes blieb 3 Stunden und 42 Minuten unter Wasser – mit einem einzigen Atemzug.

Echoortung

Bilder aus Klicks

Zahnwale stoßen Klicklaute aus und lauschen auf das Echo. So „sehen“ sie Beute und Hindernisse in völliger Dunkelheit – Delfine spüren damit sogar Fische auf, die sich im Sand vergraben haben.

Lautstärke · rund 230 dB

Das lauteste Tier der Welt

Die Klicks des Pottwals erreichen unter Wasser rund 230 Dezibel. Kein anderes bekanntes Tier erzeugt einen lauteren Laut. Mit ihnen ortet er Kalmare in der Tiefsee.

Gesang

Hits, die um die Welt gehen

Männliche Buckelwale singen stundenlang komplexe Lieder aus wiederkehrenden Strophen. Alle Männchen einer Region singen dasselbe Lied – und neue Lieder verbreiten sich wie Hits von Population zu Population quer über den Pazifik.

Namen

Delfine rufen sich beim Namen

Große Tümmler entwickeln einen eigenen Erkennungspfiff. Andere Delfine ahmen ihn nach, um ein bestimmtes Tier anzusprechen – ganz ähnlich wie einen Namen.

Tiefe Töne · Hunderte km

Ferngespräche im Ozean

Blau- und Finnwale rufen in so tiefen Tönen, dass Menschen sie kaum hören können. Unter Wasser tragen diese Rufe Hunderte Kilometer weit.

Fressen

Riesen, die Winziges fressen

Die größten Tiere der Erde ernähren sich von einigen der kleinsten. Andere Wale jagen im Team, in der Tiefsee oder mit Tricks, die sie von ihren Müttern lernen.

Teamarbeit

Das Netz aus Luftblasen

Buckelwale jagen oft gemeinsam: Ein Wal schwimmt in einer Spirale unter einem Fischschwarm und bläst dabei einen Ring aus Luftblasen. Die Fische drängen sich in diesem „Netz“ zusammen – dann schießen die Wale mit weit offenem Maul von unten hindurch.

Luftaufnahme: Ein Buckelwal taucht mit offenem Maul in der Mitte einer Spirale aus Luftblasen auf
Von oben gut zu sehen: Der Wal schnappt mitten in seinem Blasennetz zu. Foto: Christin Khan, NOAA · gemeinfrei

Barten

Ein Sieb aus Horn

Bartenwale haben keine Zähne, sondern Hunderte Hornplatten im Oberkiefer – die Barten. Sie bestehen aus Keratin, demselben Stoff wie unsere Fingernägel, und sieben Krill und kleine Fische aus dem Wasser.

Krill · bis 16 t am Tag

Tonnenweise Winzlinge

In der Fresssaison verschlingt ein Blauwal Schätzungen zufolge bis zu 16 Tonnen Krill am Tag – winzige Krebstierchen, kaum größer als eine Büroklammer.

Schluckfressen

Ein Maul voll Ozean

Beim Fressen schießt ein Blauwal mit offenem Maul in einen Krillschwarm. Seine Kehlfalten dehnen sich wie ein Akkordeon, und er nimmt eine Wassermenge auf, die größer ist als sein eigener Körper. Dann presst er das Wasser durch die Barten wieder hinaus.

Kultur

Jede Orca-Gruppe kocht anders

Orcas verschiedener Regionen jagen völlig unterschiedlich. Manche fressen nur Lachs, andere Robben. In der Antarktis erzeugen sie gemeinsam Wellen, die Robben von Eisschollen spülen; in Patagonien werfen sie sich an den Strand, um Seelöwen zu fangen.

Tiefseejagd

Kampf mit dem Riesenkalmar

Pottwale jagen in der Tiefsee Kalmare, darunter auch Riesenkalmare. Kreisrunde Narben von Saugnäpfen auf ihrer Haut erzählen von diesen Begegnungen.

Walfall

Ein Festmahl für Jahrzehnte

Stirbt ein Wal, sinkt er auf den Meeresgrund. Dort ernährt sein Körper über Jahrzehnte eine ganz eigene Lebensgemeinschaft – von Schleimaalen und Krabben bis zu Würmern, die sich von den Knochen ernähren.

Familie

Lange Reisen, starke Familien

Viele Wale legen jedes Jahr Tausende Kilometer zurück, um zu fressen und ihre Jungen zur Welt zu bringen. Manche leben ihr ganzes Leben lang in derselben Familie.

Kinderstube

Milch so dick wie Zahnpasta

Wal-Kälber kommen meist mit der Schwanzflosse voran zur Welt und werden sofort zur Oberfläche geschoben, um zu atmen. Die Muttermilch ist extrem fettreich – bis zu 50 Prozent Fett, so zäh wie Zahnpasta. So verteilt sie sich nicht im Wasser, bevor das Kalb sie trinkt.

Eine Buckelwal-Mutter schwimmt unter Wasser, ihr Kalb dicht über ihr
Buckelwal-Mutter mit Kalb vor Hawaii. Die beiden bleiben etwa ein Jahr lang eng zusammen. Foto: NOAA National Marine Sanctuaries · gemeinfrei
  1. Juni – September

    Sommer im kalten Norden

    In den nährstoffreichen Gewässern vor Alaska fressen sich die Buckelwale satt – bis zu einer Tonne Nahrung am Tag. Sie legen die Speckreserven für den Rest des Jahres an.

  2. Oktober – Dezember

    Die große Wanderung

    Rund 5.000 Kilometer geht es nach Süden bis nach Hawaii. Die Reise dauert etwa vier bis acht Wochen.

  3. Januar – März

    Kinderstube im Warmen

    In warmen, flachen Gewässern kommen die Kälber zur Welt, und die Männchen singen um die Weibchen. Gefressen wird hier kaum – die Wale leben monatelang von ihrem Blubber.

  4. April – Mai

    Zurück nach Norden

    Mütter mit Kälbern brechen meist als Letzte auf. Das Kalb hat inzwischen genug Speck für die lange Reise angesetzt.

Großmütter

Die Weisheit der Großmütter

Orca-Weibchen bekommen ab etwa 40 keine Jungen mehr, leben aber oft noch Jahrzehnte weiter. Die erfahrenen Großmütter führen ihre Familie zu den Lachsgründen – besonders in mageren Jahren.

Lebensdauer · über 200 Jahre

Der Methusalem der Meere

Grönlandwale können über 200 Jahre alt werden. In einigen Tieren fand man sogar Harpunenspitzen aus dem 19. Jahrhundert.

Rekordreise · rund 22.000 km

Einmal Russland – Mexiko und zurück

Ein Grauwal-Weibchen namens Varvara schwamm 2015 von der Küste Russlands bis nach Mexiko und wieder zurück – rund 22.000 Kilometer, eine der längsten bekannten Wanderungen eines Säugetiers.

Fluke

Ein Schwanz wie ein Fingerabdruck

Die Unterseite der Buckelwal-Fluke trägt ein einzigartiges Muster aus Schwarz, Weiß und Narben. Forscher erkennen einzelne Tiere daran über Jahrzehnte wieder – aus Tausenden von Fotos.

Schutz

Vom Walfang zur Rettung

Im 20. Jahrhundert brachte der industrielle Walfang viele Arten an den Rand des Aussterbens. Heute sind es vor allem Fischernetze, Schiffe, Lärm und die Erwärmung der Meere.

  • ≈ 3 Mio.

    Wale wurden im 20. Jahrhundert durch kommerziellen Walfang getötet. Vom Blauwal blieb in der Antarktis nur ein winziger Bruchteil übrig.

  • 1986

    trat das weltweite Verbot des kommerziellen Walfangs in Kraft. Einige wenige Länder jagen trotzdem bis heute weiter.

  • 7–10

    Kalifornische Schweinswale – Vaquitas – zählten Forscher 2025 noch. Sie ertrinken als Beifang in illegalen Stellnetzen und sind der seltenste Wal der Welt.

HoffnungViele Buckelwal-Bestände haben sich seit dem Fangverbot kräftig erholt; im Südwestatlantik sind es inzwischen fast wieder so viele wie vor dem Walfang. Schutz wirkt – wenn man ihn lange genug durchhält.

Vor unserer HaustürIn der zentralen Ostsee leben nur noch rund 500 Schweinswale. Wer an der Küste einen sieht, kann die Sichtung melden, etwa beim Deutschen Meeresmuseum in Stralsund – jede Meldung hilft der Forschung.

Kurioses

Zum Schluss: das Lustige

Nicht alles an Walen ist ehrfurchtgebietend. Manches ist einfach herrlich absurd.

  • Der explodierende Wal

    Als 1970 an der Küste Oregons ein toter Pottwal strandete, sprengte ihn die Straßenbehörde mit einer halben Tonne Dynamit. Statt zu verschwinden, regneten Speckbrocken auf Zuschauer und parkende Autos.

  • Parfüm aus dem Darm

    Im Darm von Pottwalen entsteht Ambra, eine wachsartige Masse. Frisch riecht sie nach Kot, gealtert süßlich-erdig. Sie war einst eine begehrte Parfümzutat und ist bis heute sehr wertvoll.

  • Der Einhorn-Schwindel

    Im Mittelalter verkauften Händler Narwalzähne als Horn des Einhorns – teurer als ihr Gewicht in Gold. Sie sollten angeblich vor Gift schützen.

  • Ohrenschmalz als Tagebuch

    Bartenwale bilden im Lauf ihres Lebens einen Ohrenschmalz-Pfropfen mit Jahresschichten wie Baumringe. Daraus lassen sich Alter und sogar Stresshormone ablesen.

  • Der einsamste Wal

    Seit 1989 hören Forscher einen Wal, der auf 52 Hertz ruft – viel höher als Blau- und Finnwale, denen sein Ruf sonst ähnelt. Gesehen hat ihn noch niemand.

  • Walross? Kein Wal.

    Das Walross ist mit Robben verwandt, nicht mit Walen. Und „Walfisch“ ist auch falsch – Wale sind schließlich Säugetiere.

  • Sonnenbrand im Meer

    Blau-, Finn- und Pottwale können Sonnenbrand bekommen. Forscher fanden bei ihnen Hautschäden durch UV-Licht – je heller die Haut, desto mehr.

  • Leibwächter mit Flossen

    Buckelwale stören immer wieder Orcas bei der Jagd – auch wenn die Beute eine Robbe oder ein ganz anderes Tier ist. Warum sie das tun, ist bis heute ein Rätsel.

  • Rempler auf See

    Seit 2020 stoßen Orcas vor Spanien und Portugal immer wieder gegen die Ruder von Segelbooten. Spiel, Neugier oder etwas anderes? Forscher rätseln noch.